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ALPAKA
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Stoff
aus einem hochwertigen Streichgarn. Lieferanten für die Wolle sind
Lamas und Vikunjas aus Südamerika. Das Garn ist fein, weich, glänzend
und besonders haltbar.
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ANGORA
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Gewebe
und Gewirke aus der Wolle des Angora-Kaninchens. Erkennungsmerkmal: der
weiche Griff und die feinen flaumigen Angorahaare. Angora ist wasserabstoßend
und besonders wärmend. Nachteil: Es ist anfällig gegen Motten.
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BATIST
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Feinfädiger,
leichter Stoff in Leinwandbindung. Er kann aus Baumwolle, Leinen, Wolle
oder auch aus Chemiefasern sein.
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BOUCLE
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(Französisch
für gelockt). Typisch für diesen Stoff ist die "bucklige" Oberfläche
und das frottee-ähnliche Aussehen. Beides entsteht durch einen Effektzwirn
mit Knoten und Schleifen. Der Nachteil: Bouclé nutzt sich leicht
ab und zieht Fäden.
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BOURRETTE
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Stoff
aus preiswerter, aber reiner Seide. Das noppige Garn wird aus Seidenabfällen
gesponnen. Achtung: Bourretteseide läuft bis zu zehn Prozent ein.
Vor dem Zuschneiden waschen!
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BROKAT
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Gewebe
mit reichen Mustern - häufig auf einem Satingrund gewebt. Typisches
Merkmal: metallisierende Kett- und Schußfäden.
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CHANGEANT
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(Französisch
für schillernd). Der schillernde Effekt entsteht, wenn die Kettfäden
eine andere Farbe haben als die Schußfäden. So dominiert, je
nach Lichteinfall und Blickwinkel, mal die eine, mal die andere Farbe.
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CASHMERE
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Die
besonders wertvolle Wolle für Cashmere-Gewebe liefert die Kaschmirziege
im mittelasiatischen Hochland. Das Flaumhaar kann nur einmal im Jahr ausgekämmt
werden. Ausbeute pro Ziege: etwa 500 Gramm. Das Garn ist besonders fein,
weich und seidig glänzend.
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CHENILLE
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Dieses
samtartige Gewebe ist aus einem Florgarn, dem sogenannten Chenillegarn,
gewebt. Je noch Material ist der Stoff matt, glänzend oder meliert.
Er kann aus Baumwolle oder Chemiefasern sein.
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CHEVIOT
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Stoff
aus grober Wolle des Cheviotschafes. Für rustikale, strapazierfähige
Kostüme, Jacken und Hosenanzüge.
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CHIFFON
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Ein
hauchzartes, transparentes, fließendes Gewebe aus Seiden- oder Chemiefaser-Kreppgarnen.
Durch die hochgedrehten Kreppgarne entsteht eine unregelmäßige
Oberfläche und der sandige Griff.
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CHINTZ
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Ein
speziell ausgerüsteter, also noch behandelter BaumwoIlstoff. Durch
Kunstharz sowie Hitze und Druck bekommt das Gewebe eine glänzende,
geschlossene Oberfläche, die wie gewachst wirkt. Man unterscheidet
waschechten und nicht waschechten Chintz.
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CLOQUE
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Auch
Blasenkrepp genannt ("cloqué" ist französisch und heißt
blasig). Die blasenartige Struktur entsteht wie folgt: Zwei Lagen Stoff
werden beim Weben miteinander verbunden. Durch eine Nachbehandlung des
Gewebes zieht sich die untere Lage zusammen, so daß die obere unregelmäßige
Blasen bildet. Den Cloqué nicht oder nur schwach von links bügeln.
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COOL
WOOL
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Eingetragenes
Warenzeichen für absolute Leichtgewichte aus reiner Schurwolle. Die
obere Gewichtsgrenze beträgt 330 Gramm pro Meter. Typisch für
diese Stoffe ist der glatte kühle Griff. Dieser entsteht durch feine,
hochgedrehte Garne aus reiner Schurwolle und eine sogenannte Kahlausrüstung.
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CORD
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Bezeichnung
für Gewebe mit erhobenen Längsrippen. Erhältlich von Babycord
(feine Rippen) bis Breitcord. Sind die Rippen aufgeschnitten und samtig,
handelt es sich um Cordsamt. Für Reitcord bleiben die Rippen unaufgeschnitten.
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COTELE
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(Französisch
für gerippt). Dieses Gewebe ist dem Cord sehr ähnlich. Während
beim Cord die Rippen in Längsrichtung verlaufen, können sie
beim Côtelé auch quer, wellenförmig oder diagonal eingewebt
sein.
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CREPE
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Auch
italienisch Crespo genannt. Gewebe aus hochgedrehten Kreppgarnen. Dadurch
entsteht der typisch körnige Griff. Wegen seiner besonderen Elastizität
ist der Crêpe ein Stoff mit sehr guten Trageeigenschaften.
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DAMAST
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Fein
glänzender Stoff mit großflächiger Jacquardmusterung.
Häufig aus Baumwolle oder Baumwoll-Chemiefaser-Mischungen, für
Bett- und Tischwäsche.
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DECOUPE
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(Französisch
für abgeschnitten). Der Decoupé ist ein gemusterter Stoff.
Beim Weben der Muster entstehen längere gespannte Fäden (sogenannte
flottierende Fäden), die hinterher auf der Oberfläche aufgeschnitten
werden.
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DENIM
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(Wortschöpfung
aus "de Nîmes". Nîmes = frz. Stadt). Strapazierfähiges
Baumwollgewebe. Der klasische Jeansstoff wird in einer sogenannten Köperbindung
gewebt. Die Kettfäden sind meistens blau, während die Schußfäden
weiß sind. Durch die besondere Webtechnik entsteht eine blaue Ober-
und eine weiße Unterseite.
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DIAGONAL
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Dieser
Stoff verdankt seinen Namen dem typischen Muster - diagonal verlaufende
Streifen. Die Streifen entstehen durch die Bindung, das heißt durch
die Art und Weise, wie sich Kette und Schuß kreuzen. Oft durch Farbe
betont.
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DONEGAL
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Die
allgemeine Bezeichnung für gröbere Streichgarnstoffe mit weißen
oder farbigen Noppen. Meistens sind die Kettfäden hell, die Schußfäden
dunkel. Benannt noch der gleichnamigen Grafschaft im nordwestlichen Irland.
Ursprünglich ein handgewebter Stoff aus grober Wolle.
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DOUBLEFACE
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(Auch
Reversible genannt). Stoff mit zwei unterschiedlich farbigen oder unterschiedlich
gemusterten Seiten. Man unterscheidet den echten und den falschen Doubleface.
Den echten kann man zur Weiterverarbeitung an den Kanten trennen, den
falschen nicht.
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DUCHESSE
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Hochglänzender,
schwerer Satin. Wird für festliche Kleidung oder als Futter für
dickere Mäntel verwendet. Kann aus Seide, Viskose oder Chemiefasern
sein.
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FACONNE
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Der
Faconné hat kleine Muster, die durch den Wechsel von einer Webart
zur anderen entstehen. Ein Stoff mit Matt-Glanz-Effekt.
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FIL-A-FIL
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(Französisch
für Faden bei Faden). Der Fil-à-fil hat ein kleines, treppenartiges
Allover-Muster, das durch den Wechsel von hellen und dunklen Kett- und
Schußfäden entsteht. Ein Stoff mit diesem Muster heißt
auch "Pfeffer und Salz"-Stoff.
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FISCHGRAT
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Auch
Chevron genannt (französisch für Winkel). Bezeichnung für
einen Stoff mit winkelartigem Muster. Dieser Effekt entsteht durch eine
bestimmte Art der Bindung und durch versetzten Einsatz der Farben.
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FLAUSCH
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Ein
voluminöser Wollstoff. Häufig mit Mohairbeimischung für
mehr Glanz. Der Flausch wird aus gröberen Streichgarnen gewebt und
anschließend gerauht, so daß eine weiche, flauschige Oberfläche
entsteht. Der Stoff wird zu warmen Mänteln und Jacken verarbeitet.
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FRESKO
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"Fresco"
ist italienisch und bedeutet frisch. Frisch, weil der Stoff eine besonders
hohe Luftdurchlässigkeit hat. Diese Eigenschaft entsteht durch die
typischen Freskozwirne, die mehrfädig und sehr stark gedreht sind.
Das Resultat: ein leichtes Gewebe mit trockenem Griff.
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GABARDINE
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Besonders
dicht gewebter, feinfädiger Stoff. Meistens aus Wolle oder Baumwolle.
Typisch für Gabardine ist die klar erkennbare Diagonal-Struktur,
die durch die sogenannte Köperbindung entsteht.
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GEOGRETTE
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Ein
Stoff mit einer unruhigen, fein strukturierten Oberfläche. Typisch:
der weiche, fließende Fall und der sandige Griff. Hergestellt wird
er aus stark überdrehten Kreppgarnen.
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GLENCHECK
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Unabhängig
von Qualitäten bezieht sich der Name nur auf das Muster: ein Überkaro
über einem karoähnlichem Kleinmuster. Glencheck setzt sich aus
Glen (schottisch für Tal) und Check (englisch für Karo) zusammen.
Historischer Hintergrund: Jeder schottische Clan hatte früher sein
Tal und sein eigenes Karomuster.
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GOBELIN
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Ein
Stoff, der dem Wandteppich in seiner Farbenpracht nachempfunden ist. Das
schwere Doppelgewebe ist jacquardgemustert. Die jeweils nicht benötigten
Fäden werden hinter dem Gewebe weitergeführt und geben dem Stoff
seine Dicke.
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HAHNENTRITT
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Ein
Stoff mit einem zwei oder mehrfarbigen Kleinmuster. Der Name ist unabhängig
von der Qualität und bezieht sich auf die karoähnlichen Muster,
die als typisches Merkmal an den Ecken jeweils das Nachbarkaro berühren.
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JACQUARD
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Ein
Stoff, dessen Muster mit Hilfe der sogenannten jacquardmaschine eingewebt
werden. Jacquardgewebe haben sehr feine Dessinbilder durch Verwendung
unterschiedlichster Musterungs- und Bindungsmöglichkeiten. Typische
Jacquardgewebe: Damast, Brokat, Matelassé.
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JASPE
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(jaspé:
französisch für marmoriert). Dieser Wollstoff wird aus einem
Garn gewebt, das vorher aus zwei verschiedenfarbigen Vorgarnen gesponnen
wird. Echte Jospégarne sind selten.
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JERSY
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0berbegriff
für verschiedenste Maschenwaren, Vom dünnen Polojersey bis zum
dicken Wolljersey.
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KRETONNE
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Der
gröbste der vier Rohnessel-Grundqualitäten. Dieses Baumwollgewebe
wird aus kräftigen, mittelfeinen Garnen gewebt. Die drei anderen
Nesselarten sind - mit zunehmender Feinheit: Renforcé, Kattun und
Batist.
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LAMBSWOOL
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Wörtlich
übersetzt versteht man darunter die Wolle der ersten Schur des etwa
sechs Monate alten Lamms. Die Wolle ist kurz, besonders weich und sehr
fein. Im Stoffbereich steht der Begriff inzwischen für weich und
schmiegsam.
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LAME
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Ein
Seidengewebe, das mit echten Metallfäden oder metallglänzenden
Effektgarnen durchzogen ist. Vorsicht: Nicht alle verarbeiteten Metallfäden
sind gegen Oxidieren behandelt. Daher den Lamé in dunklen Hüllen
aus chlorfreiem Papier (Drogerie) aufbewahren.
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LAVABLE
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(Französisch
für waschbar). Kreppähnliches Gewebe mit einer glatten Oberfläche.
Kann aus Seide, Viskose oder Chemiefasern sein. Der Stoff fällt weich
und läßt sich sehr gut waschen.
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LEINEN
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Dieser
Stoff wird aus der Bastfaser der Flachspflanze gewonnen. Vorteile dieses
Gewebes: Es ist äußerst strapazierfähig, vergilbt nicht
und kühlt bei Hitzegraden. Nachteile: Leinen knittert stark und ist
steif.
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LODEN
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Ein
Wollstoff, der nach dem Weben gewalkt und gerauht wird. So wird er dicht
und strapazierfähig. Man unterscheidet Strich- und Tuchloden. Strichloden
hat eine langhaarige Flordecke, die sich in eine Richtung legt. Tuchloden
ist an seiner strichlosen, filzartigen Oberfläche zu erkennen.
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LUREX
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Der
Name steht sowohl für ein metallisch glänzendes Effektmaterial
als auch für den Stoff, in dem dieser Faden verarbeitet ist. Der
Faden ist wasch- und reinigungsbeständig.
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MADRAS
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Ursprünglich
intensivfarbige Seidenstoffe aus der gleichnamigen indischen Provinz.
Heute steht Madras auch für leichte Baumwollstoffe. Typisches Merkmal:
ein großzügiges, vielfarbiges Karomuster in unregelmäßiger
Anordnung. Meistens ohne weißen Fond.
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MELANGE
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Das
französische Wort für Mischung. Verschieden gefärbte Wollfasern
werden beim Kämmen und Zwirnen gemischt. Dadurch entstehen weiche,
volle Farben.
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MERVEILLEUX
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Schwerster
Atlas aus Viskose. Feinglänzender Futterstoff für Mäntel.
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MATELASSE
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Ein
reliefartiges Doppelgewebe aus unterschiedlichen Materialien. Die plastische,
wie gepolstert wirkende Oberfläche entsteht durch füllende Schußfäden.
Dieser Stoff ist nicht ganz billig in der Herstellung. Besonders edel
die bedruckten Matelassés.
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MICROFASER-GEWEBE
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Extrem
dicht gewebte Stoffe aus superfeinen Polyamid- oder Polyesterfasern. Vorteil:
Diese Stoffe sind relativ wind- und wasserdicht. Und vor allem atmungsaktiv,
also ideale Materialien für Sportbekleidung.
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MOHAIR
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Ursprünglich
nur die Bezeichnung für die Wolle der Angoraziege. Im Zusammenhang
mit Stoffen steht der Begriff für voluminöse und flauschige
Gewebe. Aus technischen und finanziellen Gründen wird Mohair nicht
rein versponnen. Beigemischt sorgt es für Glanz und höhere Strapazierfähigkeit.
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MOIRE
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Ein
Taft mit Querrippen und wellenförmigen Mustern. Diese wie Wasserzeichen
wirkenden Moiré-Muster werden tatsächlich unter Einwirkung
von Wasser erzielt. Sprich, es werden feuchte, aufeinander liegende Stoffbahnen
unter Pressen gegeneinander verzogen.
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MOULINE
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Ein
Stoff mit beidseitig fein gesprenkeltem Bild. Der Zwirn, aus dem der Mouliné
entsteht, wird aus mindestens zwei verschiedenfarbigen Garnen gezwirnt.
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MUSSELIN
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Ein
leicht und locker gewebter Stoff aus Wolle, Baumwolle oder Viskose. Die
Garne, aus denen das Gewebe entsteht, geben dem Stoff den weichen Griff.
Ein Musselin ist meistens bedruckt.
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ORGANZA
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Ein
dünnes, transparentes Gewebe aus Seide oder Chemiefasern. Durch Nachbehandlung
mit aufquellenden Chemikalien wird es steif.
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PAISLEY
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Folkloristisches
Muster, das ein Engländer namens Paisley seiner Königin Victoria
aus Indien mitbrachte. Seither wird dieses Muster - nierenförmige
Blätter in zahlreichen Variationen - als Web- oder Druckdessin verwendet.
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PANAMA
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Gewebe,
bei dem je zwei oder auch drei Schußfäden über ebenso
viele Kettfäden in sogenannter Leinwandbindung gewebt werden. So
entsteht eine körnige, leicht poröse Oberfläche mit würfelartigem
Effekt.
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PANNESAMT
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Ein
feiner weicher Samt (siehe auch unter Samt), dessen Flor in der Nachbehandlung
flachgepreßt wird. Dadurch bekommt dieses Gewebe eine besonders
glänzende Oberfläche.
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PEPITA
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Musterbezeichnung
für einen Stoff mit einem karoähnlichen Kleinmuster. Der Name
ist unabhängig von der Qualität. Das Pepitalkaro weicht oft
nur wenig vom Hahnentrittkaro ab.
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PLÜSCH
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Hochflauschiger
Stoff mit langem Flor, eine Art Pelzimitat. Man unterscheidet gewebten
und gewirkten Plüsch. Der Webplüsch ist als Oberbekleidungsstoff
relativ selten. Seine Herstellung teuer und kompliziert.
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POPELINE
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Ein
Stoff mit einem ganz leichten gerippten Charakter, in sogenannter Leinwandbindung
gewebt. Dieser Stoff entsteht aus jeweils doppelt so vielen Kett wie Schußfäden.
Die Schußfäden sind darüber hinaus lockerer gedreht und
etwas dicker. So entsteht die Struktur. Ist der Popeline aus feiner Wolle
oder aus Wolle/Chemiefasern, so nennt man ihn Papillon.
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RENFORCE
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Ein
mittelfeiner Baumwollstoff in sogenannter Leinwandbindung. Renforcé
ist feiner als Kretonne und gröber als Batist.
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REVERSIBLE
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(Französisch
für beidseitig tragbar). Sammelbegriff für Gewebe, die zwei
unterschiedliche Warenseiten haben, wie zum Beispiel Crêpe Satin.
Die matt-kreppartige Oberfläche steht im Gegensatz zur glänzenden
Unterseite.
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RIPS
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Sammelbegriff
für alle Stoffe mit Rippenoptik, Diese Struktur entsteht entweder
durch verschiedenste Garne in Kette und Schuß oder durch eine bestimmte
Art des Webens.
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SAMT
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Gewebe
mit senkrecht hochstehenden Fäden von zwei bis drei Millimetern Länge.
Der Herstellungsprozeß von Samt ist aufwendig und teuer. Die Flordecke
hat, je nach Blickwinkel, einen unterschiedlichen Glanz. Beim Zuschneiden
ist also Vorsicht geboten: Alle Teile werden in eine Richtung gelegt.
Samt ist wieder ganz aktuell.
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SATIN
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(Französisch
für Atlas). Aufgrund einer bestimmten Webart, der sogenannten Atlasbindung,
bekommen Satingewebe ihren typischen Glanz, die glatte Oberfläche
und den geschmeidigen Fall.
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SERGE
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(Französisch
für Köper). Begriff für Gewebe, die in der sogenannten
Köperbindung gewebt werden. Ein leichter Stoff aus feinen weichen
Garnen. Neben Serge für Kostüme und Hosenanzüge spricht
man auch von Futter-Serge.
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TAFT
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Ein
Stoff, der – ähnlich wie Popeline -, mit feinen Kett- und fülligeren
Schußfäden gewebt wird, Aus Seide, Chemiefasern und Mischungen.
Taft bekommt keine Nachbehandlung, um weicher zu werden, ist also knitteranfällig.
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TARTAN
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Anderes
Wort für Schottenkaro. Truppeneinheiten und alteingesessene Geschlechter
in Schottland haben ihr traditionelles eigenes Karomuster. Davon gibt
es zur Zeit etwa fünfhundert, die offiziell eingetragen sind. Daneben
existieren Fantasie-Varianten.
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THERMOSTOFFE
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Gewebe
mit Baumwoll-Charakter, die durch eine bestimmte Nachbehandlung winterfest
und schön warm ausgerüstet sind. Dafür eignen sich Denim,
Cord und Twill, die zu diesem Zweck auf der linken Seite angerauht werden.
Entscheidend für Thermostoffe: Man sollte ihren winterfesten Charakter
auf der rechten Seite nicht sehen.
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TUCH
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Ein
Gewebe aus feinen, ausgesponnenen Merinogarnen, einer hochwertigen Wolle
vom gleichnamigen Schaf. Diese weiche Wolle läßt sich gut filzen
und gibt dem Tuch den typischen geschmeidigen Griff und seidigen Glanz.
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TÜLL
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Ein
durchbrochenes, netzartiges Gewebe, dessen typische sechseckige, wabenartige
Öffnungen erst durch das Spannen und die Nachbehandlung entstehen.
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TUSSAHSEIDE
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Preiswerte
Seide, die von den Kokons wild lebender Raupen gewonnen und zu Stoffen
wie Honan- und Shantungseide verwoben wird.
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TWEED
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Ehemals
handgewebter, gröberer Stoff, benannt noch dem schottischen Flüßchen
Tweed. Der typische Tweed ist aus melangefarbenen Wollen und bekommt mit
Noppen und Stichelhaaren Effekte. Im Gegensatz zum Donegal (siehe oben)
wird der Tweed in der sogenannten Köperbindung gewebt.
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VELOURS
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(Französisch
für Samt). Heute versteht man unter Velours Gewebe aus Wolle oder
Wollmischungen, die gerauht und gewolkt werden, damit sie eine weiche,
flauschige Oberfläche bekommen.
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VIGOUREUX
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Ein
Gewebe mit einer besonders feinen Farbvermischung der Fasern. Diese wird
erreicht, indem nicht das gesponnene Garn, sondern bereits die Vorstufe
-die sogenannten Kammzüge -partiell farbig bedruckt werden.
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VOILE
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Ein
durchscheinendes, feinfädiges Gewebe aus hochgedrehten Zwirnen, die
dem Stoff den typischen körnigen Griff und die sogenannte Schiebefestigkeit
geben. Voile kann aus Wolle und Baumwolle sein.
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WILDSEIDE
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Oberbegriff
für unregelmäßige, griffige Gewebe aus Tussahseiden (siehe
oben). Das heißt aus Seiden, die nicht von gezüchteten Seidenraupen,
sondern von den wild lebenden stammen.
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